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Buch: Interessenkonflikte in der Medizin

dfkm-Buchvorstellung:

Interessenkonflikte in der Medizin - Hintergründe und Lösungsmöglichkeiten

Lieb, Klaus; Klemperer, David; Ludwig, Wolf-Dieter (Hrsg.)
Springer Medizin, Berlin und Heidelberg
2011, 300 S., Abb., br., 59,95 €
ISBN 978-3-642-19841-0, Geb.


Heidelberg, 20. Oktober 2011. Einem Arzt muss man vertrauen können. Jeder Patient möchte sicher sein, dass das erste und leitende Interesse des Arztes das Patientenwohl ist – und nichts anderes. Welche Rolle spielen jedoch Interessenkonflikte für die Behandlungsentscheidung des Mediziners? Welchen Einfluss hat die Industrie möglicherweise auf das Verordnungsverhalten, welchen bei der Anlage und Durchführung von Forschungsprojekten? Der soeben veröffentlichte Springer Medizin-Titel „Interessenkonflikte in der Medizin – Hintergründe und Lösungsmöglichkeiten“ ergründet diese und andere Fragen. Er stellt den aktuellen Stand der internationalen Diskussion sowie die innerdeutsche Situation dar, fasst die international üblichen Empfehlungen zum Umgang mit Interessenkonflikten zusammen und zeigt Hintergründe und Handlungsoptionen auf.

Die Publikation dient der Versachlichung der gegenwärtigen Auseinandersetzung. „Die Diskussion um den Themenbereich ,Interessenkonflikte in der Medizin‘ ist stark emotional besetzt, da Interessenkonflikte unter Medizinern allgegenwärtig sind, wie in vielen anderen Lebensbereichen auch“, so Renate Scheddin, Director Books bei Springer Medizin. „Wir brauchen daher eine sachliche und differenzierte Analyse der Situation, die einen Mehrwert sowohl für den praktizierenden oder forschenden Mediziner als auch für den aufgeklärten Patienten bietet“, fügt sie hinzu. „Unser Titel leistet genau dies.“

Das Buch ist gegliedert in einen allgemeinen und einen speziellen Teil. Im ersten Teil bekommt der Leser Informationen, was Interessenkonflikte sind und wie man sie feststellt, über welche psychologischen Mechanismen sie Urteilsvermögen und Entscheidungen beeinflussen und wie Interessenkonflikte von Korruption abzugrenzen sind. Einer Gefahrenanalyse folgen Regeln zur Risikovermeidung. Mit der Betrachtung internationaler Vorschläge zum Umgang mit Interessenkonflikten blicken die Autoren auch über den deutschen Tellerrand. Der zweite Teil geht auf spezifische Interessenkonflikte in den unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens ein: in der Patientenversorgung, der Forschung, der ärztlichen Aus-, Weiter- und Fortbildung sowie in medizinischen Fachzeitschriften und im Medizinjournalismus.

siehe auch: FAZ: Wir hätten da einen Karrierebeschleuniger für Frau Doktor

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